mupfel_117 – Die Wachtelbrust im Tannenhof

PODCAST. In der heutigen Episode dreht sich alles ums Essen. Aber um ein ganz besonderes Essen. Wegen eines ganz persönlichen Feiertags waren wir luxuriös Essen. Wir kehrten im Hotel Tannenhof in Weiler im Westallgäu zu einem fantastischen 5-Gänge-Menü ein. Lasst euch in der heutigen Folge der Hörmupfel den Mund wässrig machen 😉

Viel Spaß beim Hören!

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Das war unsere Menükarte
Das war unsere Menükarte
Vorspeise: Wachtelbrust, Birne, Bohne & Speck(-jus)
Vorspeise: Wachtelbrust, Birne, Bohne & Speck(-jus)
Suppe: Topinambur, Crème & Thymian
Suppe: Topinambur, Crème & Thymian
Ikarimi-Lachs-Tartar & Wasabi (mit einer Extra-Beilage des Küchenchefs: einer Auster)
Ikarimi-Lachs-Tartar & Wasabi (mit einer Extra-Beilage des Küchenchefs: einer Auster)
Hauptgang: Rinderfilet, Rauchbrotmantel, Karotte & Brombeere
Hauptgang: Rinderfilet, Rauchbrotmantel, Karotte & Brombeere
Dessert: Mousse au chocolate & Ananas sous vide
Dessert: Mousse au chocolate & Ananas sous vide
Wozu man im Tannehof Pfeffer und Salz braucht, ist mir schleierhaft :-|
Wozu man im Tannehof Pfeffer und Salz braucht, ist mir schleierhaft 😐

 

4 Gedanken zu “mupfel_117 – Die Wachtelbrust im Tannenhof”

  1. Hallo,

    interessante Folge!

    in den 80er Jahren war ich als Kind dreimal im Sommer im Urlaub im Hotel Tannenhof.

    Zu dieser Zeit haben meine Eltern das Kurprogramm des Hotels genossen und ich hab‘ mir die Zeit mit Tennisstunden vertrieben. Zu Zeiten von Boris Becker und Steffi Graf wurde bezüglich Tennis sehr viel geboten. Weiler war nicht der Nabel der Welt, aber dennoch erinnere ich mich gerne noch an diese Urlaubszeiten.

    Viele Grüße

    1. Hallo „wasvonmir“,

      danke für deinen interessanten Kommentar. Das ist ja wirklich ein toller Zufall, dass du in dem Hotel Urlaub gemacht hast, in dem wir unser tolles 5-Gänge-Menü hatten. Dass Tennis offensichtlich immer noch gerne gespielt wird, sieht man am Tannenhof. Für mich war diese Sportart nach den Erfolgen von Becker und Graf irgendwie aus dem Fokus der Öffentlichkeit gerutscht. Ich habe mich bei jedem Besuch im Tannenhof gewundert, dass es Leute gibt, die diesem Sport immer noch frönen.

      Du würdest den Tannenhof vermutlich nicht wiedererkennen. Es ist unglaublich, wie viel dort um- und vor allem ausgebaut wurde und wie modern und exklusiv er geworden ist. Würde ich das nötige Kleingeld übrig haben und etwas weiter weg wohnen, wäre das Hotel sicherlich eines meiner Top-Ziele im Allgäu. Obwohl Weiler selbst… naja… mir vielleicht etwas zu nebelig wäre 😉

      Liebe Grüße
      Dotti

  2. Hallo Dotti,

    schönen Dank für deinen unterhaltsamen Menü-Bericht. Für den von dir gennannten Preis scheint das wirklich ein Schnäpchen gewesen zu sein. Da wo ich wohne muß man für ein vergleichbares Essen locker 20 Euro mehr hinlegen – wenngleich die Portionen dann etwas größer sind.

    Tja, das mit der Topinambur-Pflanze ist ja schon so eine Sache. Jahrelang fristete diese (man sollte es kaum glauben) Sonnenblumen-Unterart ein ziemliches Schattendasein in der kulinarischen Welt. Bis eines Tages wohl irgend ein Gourmetgastronom auf die Idee gekommen sein muß, dieses in Deutschland bis dato hauptsächlich in der Pferdefütterung eingesetzte Pflänzchen als Delikatesse einzustufen und – günstig eingekauft – den werten Gästen als etwas ganz besonders und edles anzubieten und dafür entsprechende Preise zu verlangen. Wenn es dann aber schmeckt, soll das ja auch recht sein…

    Im Badischen kennt man dieses Gewächs seit Jahrzehnten vor allem als Grundlage zur Herstellung von Schnaps – man nennt das fertige Brannntweinerzeugnis dann Rossler, da es – wie erwähnt – eigentlich zur Fütterung der Rösser, also der Pferde genutzt wurde.
    Fast jede Dorfbeiz, die etwas auf sich hielt, hatte oder hat dieses Erzeugnis auf der Karte und wurde oder wird bis heute noch im Südbadischen (und eventuell auch anderswo) als das übliche „Verdauerle“ eingesetzt.
    Es gibt eine veredelte Variante, die mit der Blutwurz versetzt ist und dann als „roter Rossler“ bezeichnet wird. Bei der Beurteilung der Qualität gehen die Meinungen ziemlich auseinander und schwankt zwischen Brennspritus bis zu ganz ordentlich, um es mal übespitzt zu sagen.
    Beim Topinambur geht es mir genauso wie beim so in Mode gekommenen Hokaido-Kürbis – ma muß schon einen gehörigen Aufwand betreiben, um beides einigermaßen lecker zu bekommen.

    Nicht wenige ambitionierte Hobbyköche und selbst gestandene Gastronomen sind der Meinung, das beide Gewächse erst dann zur Höchstform auflaufen, wenn sie vorher durch ein Tier gegangen sind, um dann irgendwann als Kotelett oder Schmorbraten auf unseren Tellern zu landen.

    Liebe Grüße und weiterhin guten Appetit wünscht

    xtc123

    1. Hallo, xtc123,

      danke für deinen langen und sehr interessanten Kommentar. Dass alte Gemüsearten wiederentdeckt werden und Gemüsesorten, die früher als „Arme-Leute-Essen“ auf jedem spärlich gedeckten Tisch kamen, heute gerne als „Delikatesse“ verkauft werden, wusste ich. Dass die Topinambur-Pflanze aber ein Pferdefutter war, erstaunt mich dann doch sehr. Ich musste herzlich lachen, als ich das in deinem Kommentar gelesen habe. Es störte mich nicht sehr, denn es schmeckte mir wirklich fantastisch (hier war wohl der Koch zu „Höchstform“ aufgelaufen und hatte eine wahre Meisterleistung vollbracht!!) und warum soll etwas für uns schlecht sein, was unseren „lieben Vierbeinern“ auch gut schmeckt *kicher*. Nein, im ernst, ich freue mich über solche außergewöhnlichen Leckereien und hätte nichts dagegen, wenn die Topinambur wieder Einzug in unsere Gemüsemärkte halten würde. Mein Gedanke dazu: je höher die Nachfrage ist, desto mehr wird wieder angebaut und desto günstiger wird das Produkt wieder. Oder liege ich mit meiner Rechnung falsch?

      Ob ich den „Rossler“ allerdings probieren muss, weiß ich nicht so genau *schüttel*. Nach deiner Beschreibung, reizt es mich eigentlich nicht. Klingt ein bisschen nach unserem Obstler und den mag ich auch nicht.

      Liebe Grüße und danke dir nochmals für deine tolle Rückmeldung
      Dotti

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