die hörmupfel

#LeseChallenge2 – mitten drin in der zweiten Etappe

LESE-CHALLENGE. Am vergangenen Sonntag haben wir mit der zweiten Etappe begonnen und die meisten haben das Ziel bereits erreicht. Ich hatte leider keine Zeit, mich an den PC zu setzen, um euch, liebe Hörerinnen und Hörer, liebe Leserinnen und Leser auf den neuesten Stand zu bringen. Deshalb möchte ich das heute nachholen.

Der Einstieg in »Kind 44« gelang den meisten Teilnehmern sehr gut. Der Thriller beginnt mit einem richtigen »Schocker«, der uns gleich einmal wachgerüttelt hat. Uns war sofort klar: das wird keine leichte Kost!
Wir befinden uns in Russland – im Jahr 1933. Die Menschen müssen fürchterlich hungern. Um zu überleben, kochen sie Suppen aus Baumrinden und alten Lederriemen.
Als der kleine Junge Pavel eine Katze entdeckt, macht er sich mit seinem 5-jährigen Bruder auf, um das Tier zu erlegen. Doch die Jagd nimmt ein unvorhergesehenes Ende: nur einer der Jungen kehrt nach Hause zurück.

20 Jahre später wird ein Kind tot aufgefunden. Die offizielle Todesursache lautet: tragischer Unfall. Die Eltern glauben nicht daran und bitten die russischen Behörden, den Mörder ihres Kindes zu finden. Doch in Russland gibt es offiziell keine Mörder und der Fall wird zu den Akten gelegt.

Spätestens an dieser Stelle fing ich an, nach Zusammenhängen zwischen den beiden Kindern zu suchen, was mir aber nicht leicht fiel. Das hatte vermutlich mehrere Gründe. U.a. wirkte »Der Rabe« noch nach, den wir in unserer ersten Lese-Challenge gelesen hatten. Diese Geschichte spielte auch in Russland und so schwirrten noch einige Namen aus dem zuvor gelesenen Buch in meinem Kopf herum. Auch war die Story des Raben noch sehr präsent und mein Kopf konnte die beiden Geschichten noch nicht auseinander halten.
Ein weiterer Grund könnte der zweite Handlungsstrang sein, der uns von den toten Kindern ablenkte und uns zu einer »ganz normalen« Spionage-Geschichte führte. Der russische Offizier Leo soll einen Mann stellen, der mit Angestellten mehrerer ausländischer Botschaften Kontakt hatte. Eine kurze, aber rasante Verfolgungsjagd begann, was mich ebenfalls wieder an »Der Rabe« erinnerte und mich unangenehm berührte.

Noch ein paar Worte zur Telegram-LeseChallenge-Gruppe. Wir sind inzwischen 18 Mitglieder, wovon 16 das Buch lesen. Als Nachzüglerin hat sich Kirstin bei uns gemeldet und wurde freundlich von allen Teammitgliedern in der Gruppe aufgenommen. Sie hat sich auch schon mit uns in der PodWG getroffen, wo wir uns ein wenig über »Kind 44« unterhalten und interessante Theorien aufgestellt haben.

Mein Vorschlag, das Lesepensum zu erhöhen oder die Etappen zu verkürzen, um ein wenig mehr Schwung hinein zu bringen, löste einige Diskussion aus, führte aber leider zu keinem Ergebnis. Deshalb bleibt vorerst alles so, wie es ist, und ich werde mir vielleicht (wenn ich die Zeit dazu finde) etwas anderes einfallen lassen, um die Wartezeit für die schnellen Leser unterhaltsamer zu gestalten.

Ich werde euch auch weiterhin auf dem Laufenden halten.

Gruß Dotti

 

 

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