die hörmupfel

#LeseChallenge4 – Warmgelesen

Lese-Challenge. Nachdem wir die LeseChallenge4 mit gemütlichen 55 Seiten gestartet haben, geht es jetzt mir Schwung und neuem Elan weiter. 79 Seiten warten darauf, von uns gelesen zu werden. Doch ich denke, das sollte kein Problem sein, denn der Schreibstil des Eifel-Krimis ist einfach und gradlinig. Einzig die vielen Personen- und Ortsnamen fordern uns noch etwas. Wie heißt der Ermittler, wer sind die ganzen Dorfbewohner und wie lauten die Namen der Toten noch einmal?

 

Toten? Mehrere? – Ja, innerhalb der ersten 55 Seiten “ermorden” die beiden Autoren tatsächlich zwei Menschen. Anfangs war mir das ein wenig suspekt und ich wunderte mich über die Art und Weise, wie man uns zwei Leichen vor die Nase knallte. Aber dann freundete ich mit dem Gedanken an, daraus einen Serienmord zu gestalten. Es ist ja kein Geheimnis, dass wir einen Krimi lesen, der das Thema “Geocaching” in den Mittelpunkt stellt. Deshalb war mir auch schnell klar, dass beide Tote Geocacher sein müssen. Und schon bald stellte sich mir die Frage, ob noch mehr folgen würden, die dem “Cachermörder” zum Opfer fallen. Das konnte doch noch nicht alles gewesen sein, dachte ich mir – bei diesem Tempo, das die Autoren vorlegen.

In der Telegramgruppe wurden dann auch schnell erste Meinungen geäußert. “Leichte Kost”, “unterhaltsam” und “gut zu lesen”, war die einhellige Ansicht. Aber auch die eine oder andere Lästerei über den “Hunsrück” wurde gepostet. Da ich während der ersten Etappe selbst gerade im Hunsrück unterwegs gewesen war, kamen mir vor allem Landschaftsbilder in den Sinn, die ich mit den kaum vorhandenen Beschreibungen im Krimi abgleichen wollte. Leider werden die Umgebung und die Tatorte nicht besonders ausführlich und klar beschrieben, so dass dafür meine eigene Fantasie herhalten muss. Ein Toter saß auf einer Bank, die bei Regen schlecht zu erreichen ist. Punkt. Ein anderer lag am Fuße eines Hochsitzes. Punkt. Die Ortsbewohner versammeln sich in einer Dorfgaststätte. Punkt. Der Dorfpolizist heißt Heiner. Punkt.

In der Gruppe kam inzwischen schon die Idee auf, dass wir einen eigenen Krimi schreiben könnten. Wir lehnten uns sogar soweit aus dem Fenster, dass wir das besser können😂

Wenn es soweit ist, erfahrt ihr als erste davon, versprochen😉

Gruß Dotti