die hörmupfel

#LeseChallenge2 – Schwanger oder nicht schwanger?

LESE-CHALLENGE. Mit meiner letzten Podcast-Episode habe ich eine rege Diskussion ausgelöst. Nein, halt! Ich habe den Stoff für eine rege Diskussion geliefert – ausgelöst wurde sie durch jemanden anderen. Ich hatte, wie ihr euch sicherlich erinnern könnt, darüber gesprochen, dass ich die Lust am Lesen verloren habe. In der letzten Episode habe ich erklärt, woran das liegt und wie ich es gerne ändern würde. Ich habe aber auch erzählt, warum diese Veränderung nicht zustande kommen kann. Meine Meinungsäußerung hat die Teilnehmer nun zur einer Diskussion angeregt, die sehr interessant, vielschichtig und menschlich war. Leider führte sie bis jetzt zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis, so dass ich euch noch nicht sagen kann, ob und in welcher Form es eine 3. LeseChallenge geben wird.

Ich hatte angeregt, dass ich die nächste LeseChallenge gerne ausrichten würde und auch gerne in der Telegram-Gruppe dabei sein möchte – ich aber selbst nicht mitlesen werde, weil ich an der aktuellen Art des Lesens keinen Spaß habe. Das wurde allgemein nicht sehr positiv aufgenommen. Auch mein Argument, dass ich »nicht weg«, sondern immer noch »dabei« wäre und ich mich freuen würde, wenn mir die Teilnehmer das Buch vorstellen und darüber diskutieren würden, fand keinen Anklang.
In dem von mir erdachten Konzept hätte ich für mich durchaus eine Herausforderung (Challenge 😉 ) gesehen. Ich hätte dadurch, dass ich nicht mitlese, einen ganz anderen Blick auf die Gruppe und auf das Buch bekommen. Ich hätte die verschiedenen Eindrücke der Teilnehmer völlig unvorbelastet aufnehmen und mir ein eigenes Bild vom Buch machen können – ohne dass ich überhaupt eine Zeile gelesen hätte. Das klingt skurril (und jaaaaa, vielleicht irgendwie »doof«), aber ich halte mich da immer an meine Devisen: »Versuch macht kluch!« und »erst probieren, dann resultieren«. (Kommt übrigens gleich nach: Wie löse ich das Problem? 😉 )

So, jetzt aber genug zu diesem Thema. Ich werde euch disbezüglich natürlich auf dem Laufenden halten.

Was gab es Neues zur Story? Die 4. Etappe war dieses Mal nur 42 Seiten lang. Eigentlich wollte ich das Pensum an einem Abend lesen, aber ich wurde ein wenig durcheinander gebracht.
Das Ziel lautete: wir lesen bis »Wualsk – 17. März (letzter Satz lautet: Alles war festgefroren)«. Dieses Kapitel gab es bei mir in der Kindle-Version auch, allerdings war der letzte Satz ein anderer. Um nicht zu weit zu lesen, stoppte ich nach dem Kapitel und ließ die weiteren (Unter-)Kapitel unangetastet. Erst ein Abgleich mit den anderen ergab, dass ich noch ein wenig weiterlesen müsste, was ich am nächsten Tag am Küchentisch auch tat.

In den wenigen Seiten geschah erstaunlich viel. Zum einen trat Leo seinen Dienst bei einer neuen Behörde an, wurde über den Fund einer weiteren Leiche informiert und musste eine Beziehungskriese mit seiner Frau meistern. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass die »Figur« Leo in dieser Zeit kaum gereift war, was dazu führte, dass er mir immer noch nicht sympathisch wurde. Aber vielleicht kommt das noch.

Auf jeden Fall sind wir nun am Ende der 4. Etappe angekommen und haben Etappe 5 ausgerufen. Wir lesen bis: einschließlich Kapitel »2. April«, Holzversion Deusch, Seite 318. Der letzte Satz lautet: »Da bewegte sich das Kind aber schon nicht mehr.« Dieses Pensum ist bis Sonntag, 2.4.2017, zu erledigen.

Viel Spaß beim Lesen!